02Mai/17

Aktuelles

Liebe Serlofamilie, liebe Freunde Serlos, liebe Sponsoren,

am 25.04.2017 war es genau 2 Jahre her, dass ein fürchterliches Erdbeben mit mehr als 1000 Todesopfern Nepal und die Region um Kloster Serlo erschütterte.

Sie alle haben geholfen durch großzügige Spenden, aber auch durch gute Gedanken, Wünsche und Gebete. Dies hat geholfen, dass Serlo und die Umgebung wieder aufgebaut werden können. Es wird noch eine Zeit dauern bis der Ausgangszustand, wenn überhaupt möglich, wieder hergestellt wird.

Jetzt können wir Ihnen die neuesten Bilder und einen aktuellen Bericht übermitteln, weil ein Vereinsmitglied vor einigen Wochen im Solu Khumbu und in Serlo war und Fotomaterial und einen Bericht mitgebracht hat. Wir möchten uns dafür bei Herrn Erhard Hafner im Namen des gesamten Vorstandes des Freundeskreis Serlo bedanken. Er hat Zeit und Reisekosten aus eigener Tasche investiert, um uns auf den neuesten Stand zu bringen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit beim Betrachten der Bilder und der Geschichte, die uns Erhard Hafner erzählt. Als ich seine Zeilen las bekam ich Heimweh und Sehnsucht nach Nepal.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit und bitten Sie ganz herzlich uns weiterhin unterstützen.

Tashi delek und viel Glück und Gesundheit

Karl Frass

25Feb/17

Happy Losar – Tibetisches Neujahr

Liebe Familienmitglieder, liebe Freunde Serlos, sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen von Rinpoche sowie der ganzen Serlo-Familie in Nepal und des Vorstandes wünschen wir Ihnen, Ihrer Familie und allen fühlenden Wesen HAPPY  LOSAR!

Es beginnt das Jahr 2144, das Jahr des Feuer Hahnes. Möge das kommende Jahr uns allen Frieden, Gesundheit,  Zufriedenheit,  Glück und Wohlstand bringen.

Mit dem tibetischen Neujahr wird nicht nur ein neues Jahr, sondern auch der Wechsel des Jahresregenten eingeläutet. 2017 löst der Hahn den Affen ab. Das Jahr des Hahns geht vom 28. Januar 2017 bis zum 15. Februar 2018. Das bestimmende Zeichen der Wandlungsphase bleibt weiterhin das Feuer.

Das Neujahrsfest ist der wohl wichtigste Feiertag in Tibet und für die Sherpas. Es ist vor allem ein Fest der Familie. Zuvor befreit man sich von alten Lasten, um dann am Neujahrstag das Glück erneut in sein Haus und Leben einzulassen. Am Tag vor Losar wird das ganze Haus gereinigt und mit Räucherstäbchen und den Reinigungssilben RAM  YAM   KHAM werden alle negativen Energien des alten Jahres aus dem Haus und  der Wohnung entfernt. Es ist Platz für die neuen positiven Kräfte. Lassen wir diese Kräfte auch in unsere Herzen einziehen und spüren und fühlen wir diese Kräfte in uns.

An Losar ist es üblich, die Verwandten und Freunde zu besuchen, es ist das Fest der Freude und des Glücks über einen glücksverheißenden Neubeginn.

THU CHI CHE“ (Danke)

Tashi Delek!

Karl Frass

25Feb/17

Der Wiederaufbau gibt Kindern neue Chancen

Besonders die Klöster im Solu Khumbu, die ein wichtiger Bestandteil der Sherpakultur sind, konnten mit Eurer/Ihrer Hilfe teilweise wieder instand gesetzt werden. Die Klöster und ihre Mönche sind nach wie vor die Hauptanlaufstelle, wenn die Sherpas Hilfe brauchen, sei es materieller Art oder bei der Unterstützung und  beim Erhalt der Sherpakultur. Die Menschen haben die Möglichkeit, ihre Kinder in den Klöstern kostenlos zur Schule zu schicken und die Kinder werden dort verköstigt und eingekleidet und können dort teilweise viele Jahre wohnen.

 

Die Kinder im Mönchsgewand sind in keinster Weise einem Gelübde verbunden, sondern es ist die traditionelle Kleidung der Menschen im Kloster. Viele Freunde von Serlo, die das Kloster schon besucht haben, können das Glück in den Augen der Kinder bestätigen.

Weitere Bilder vom aktuellen Stand des Wiederaufbaus finden Sie hier.

18Jan/17

Die Kultur der Sherpas im Solu Khumbu – eine persönliche Schilderung

Solu Khumbu ist das Tal mit dem direkten Zugang zum Everest. Als ich 1985 das erste Mal in Nepal war, gab es dorthin noch keine gute Verkehrsanbindung über Straße oder Flugzeug. Der Bus fuhr bis Jiri und dann folgten vier Tage Fußmarsch und der Flughafen Phablu war eine Wiese und jede Landung ein Abenteuer. Flugpläne gab es nicht und beim Rückflug wusste man nicht genau, ob die Maschine heute kommt oder nicht.

 

Ich hatte seinerzeit die Ehre, dort den Lehrer des Dali Lamas, Trulshik Rinpoche, kennenzulernen. Er hat mir nicht gesagt, wer er ist; für mich war er ein alter Mönch, den ich ins Herz geschlossen hatte. Erst zwei Jahre später und auf Nachfrage haben mir die Sherpas erzählt, wer er ist. In seinem Kloster Thubten Choeling kamen die Flüchtlinge aus Tibet an und wurden dort erst einmal versorgt und „aufgepäppelt“. Ihre Flucht hieß, viele Monate zu Fuß unterwegs zu sein, war extrem anstrengend und im Grenzgebiet zu China sehr gefährlich.

In all den Jahren habe ich kein Volk kennengelernt, das friedlicher und zufriedener war wie die Sherpas. Sie hatten kein Licht, keinen Strom, keine Kaufhäuser und auch ich hatte in meinem Haus keine Möbel und keinen Komfort. Ich habe NICHTS vermisst. Die Menschen schenkten mir Geborgenheit und Lebensfreude. Ich habe einmal Sherpas gefragt, ob ich sie nach Kathmandu einladen darf, da ich Einkäufe zu erledigen hatte, aber sie haben dankend abgelehnt, da sie keinen Sinn darin sahen in die Stadt zu gehen.

Ich habe die Sherpas-Kultur in all den Jahren gut kennengelernt und weiß wie wichtig es ist, diese Tradition und Lebensweise auch in der heutigen Zeit zu erhalten. Trulshik Rinpoche hat mir nach Jahren unserer Freundschaft einmal gesagt, dass er Angst hat, dass die Sherpas eines Tages ihre Sprache, ihre Tänze und ihre Bräuche vergessen könnten. Damals hat er mir eine Sherpajacke geschenkt und mich gebeten, diese Jacke stets wie ein Sherpa bei einem Besuch eines hohen Lamas, bei ihm, einer Zeremonie oder anderen feierlichen Anlässen, die die Sherpakultur betreffen, zu tragen. Das war für mich eine große Ehre und ich halte mich immer daran.

Danke für Ihre Zeit, die Sie uns mit dem Lesen geschenkt haben.

Tashi Delek (Die Götter mögen Eure Wege begleiten)
Shuk Ten Sha  (verweilet in Ruhe)

Karl Frass

04Dez/16

Merry Christmas

Liebe Freunde Serlos, liebe Familienmitglieder der Serlofamilie, sehr geehrte Damen und Herren,

wer kennt es nicht das schöne Gefühl wenn man jemanden ein Geschenk macht an Weihnachten. Es ist ein Gefühl der Freude, welche in das Herz des Schenkenden zurückkommt und unsere Augen freuen sich das glückliche Gesicht des Beschenkten zu sehen.

Sie Alle fühlen diese Freude zurecht in Ihren Herzen, denn Sie haben geschenkt ohne Anlass (Weihnacht, Ostern, Geburtstag etc.), sondern Sie/wir alle wollten einfach helfen und haben gerne mit offenem Herzen gegeben. Sie haben Menschen welche Sie nicht einmal kennen geholfen und unsere Herzen haben uns einfach dazu gedrängt dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird.

gruppenbild

Der Vorstand des „Freundeskreis-Serlo“ möchte Ihnen dafür von ganzem Herzen danken und Ihnen sagen, ohne Ihre Hilfe wäre das, was in Nepal besonders im Solu Khumbu die letzten zwei Jahre geleistet wurde, nicht möglich gewesen.

wiederaufbau

Die Aufbau- und Reparaturarbeiten sind weiter in vollem Gange und werden das ganze Jahr 2017 anhalten. Tulku Pema Rinpoche und sein Mitarbeiter-Team, die Mönche von Serlo Gompa und die Sherpas im  Solu Khumbu arbeiten hier nach wie vor und  „step by step“  daran, die Infrastruktur, Gebäude und Schulen wieder instand zu setzen.

weihnachten

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine schöne und staade Adventszeit sowie ein frohes, gesegnetes und vor Allem ein friedvolles Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes Jahr 2017.

Herzliche Grüße – Tashi Delek

Karl Frass       &         Wolfgang Schneider

17Sep/16

Fortschritte in Serlo und dem Solu Khumbu

Der Monsun hat dieses Jahr früher eingesetzt als sonst und war und ist auch noch heftiger als die Jahre zuvor. Teilweise wurden die im Zuge des Wiederaufbaus wieder hergestellten und errichteten Gebäude einfach wieder weggespült – genauso wie Teile der Straße. Trotzdem ist es gelungen mit dem Jeep alle benötigten Dinge wie Nahrung, Baumaterialien etc. zu den Hilfsbedürftigen in der Region zu bringen, so dass eine stetige Verbesserung der Situation der Bevölkerung trotz der naturbedingten Rückschläge gewährleistet werden konnte. Und so kehrt auch im klösterlichen Alltag langsam wieder Normalität ein.

Der Gemüse- und Obstanbau funktioniert sehr gut und die Menschen bekommen jetzt mehr Vitamine als vorher.

Die Außenarbeiten an den Gemäuern und den Holzhütten der Sherpas sind so gut wie abgeschlossen. Jetzt kommen die Innenarbeiten wie das Malen der Buddhas und der verschiedenen Symbole sowie das Verschalen mit Innenholz an die Reihe. Dank Ihrer großzügigen Hilfe kann das benötigte Material besorgt werden und den Menschen zur Verfügung gestellt werden.

malereien sherpasgebaeude

Ich darf mich im Namen von Rinpoche, aller Sherpas und der Mönche bei Ihnen recht herzlich für Ihre Großzügigkeit bedanken und Sie gleichzeitig bitten uns weiterhin zu unterstützen.

Tashi delekl (Die Götter mögen Deine Wege begleiten) und
Shug Ten Sha (Verweile in Ruhe)

Ihr Karl Frass

07Jun/16

Es ist mühsam, aber es wird

Die schweren Beben sind bereits über ein Jahr her und längst aus den Medien verschwunden. Im Kloster Serlo ist das Leben jedoch immer noch geprägt vom Wiederaufbau.

05Apr/16

Eine Melodie für Serlo

Liebe Serlo-Familie!

Die Künstlerin Martina Falk hat mit ihrer Gruppe ein Stück mit dem Namen „Serlo“ geschaffen, welches Sie auf You Tube sehen und hören können. Klicken Sie einfach hier.

Ich habe es mir angehorcht und ich war in Gedanken in Serlo im Kloster und habe trotz der Entfernung das Gefühl gehabt in Serlo zu sein. Dies Melodie hat mir mein Herz und meine Seele erleichtert.

Ich möchte mich von ganzem Herzen bei Martina Falk und den Mitgliedern Ihrer Gruppe recht herzlich bedanken. Ich werde diesen Link auch an Rinpoche und Ngima-Sherpa schicken, damit diese Melodie auch die Menschen im Solu Khumbu hören können.

Ihr Karl Frass

07Dez/15

Neue Bilder vom Wiederaufbau

01Nov/15

Der Aufbau geht voran

Liebe Freunde Serlos, liebe Serlo-Familienmitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben jetzt lange Zeit nichts mehr von uns gehört. Es ist jetzt wieder Zeit Ihnen  zu berichten was es in Nepal, in Serlo und im Solu Khumbu Neues gibt.

Zuerst soll ich Sie von ganzem Herzen von Rinpoche sowie der ganzen Klostergemeinschaft und den Sherpas, welchen durch Ihre Spenden geholfen werden konnte recht herzlich grüßen. Wenn die Menschen uns auch nicht persönlich kennen, so wissen sie durch die Erzählungen von Rinpoche über die Freunde und Sponsoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich soll Ihnen von ihrer Dankbarkeit berichten und jeden von Ihnen grüßen.

Die Arbeiten an den Hütten und „Häusern“ der Menschen gehen zügig voran, so dass zumindest im Winter ein jeder wieder ein Dach über dem Kopf hat. Zuletzt werden jetzt die Tempel stabilisiert und die Menschen werden wieder zu „ihrem“ Tempel gehen können, um dort ihre Räucherstäbchen zu opfern und sich mit der Dorfgemeinschaft und ihren Mönchen zu treffen, um zu beten oder auch zu tanzen, zu essen und gemeinsam einfach Zeit zu verbringen. Ihr habt richtig gelesen im Tempel ist für jeden Menschen und für jeden Anlass Platz. Ob Mensch oder Tier das Tempeltor und der Innenhof stehen jedem offen.

Dies alles können wir nur Dank Ihrer Hilfe und Ihren Spenden. Wir bitten Sie von ganzem Herzen wann immer es möglich ist, Ihre Hilfe den Menschen in Serlo und im Solu Khumbu angedeihen zu lassen.

DANKE !!!

Alles Gute und tashi delek

Karl Frass